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| Geschichtliche
Übersicht |
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Die Geschichte
von Svaneholm fing um 1530 an, als man anfing, das Schloß auf einer
kleinen Insel im See von Svaneholm zu bauen. Es wurde erst im gotischen
Renaissancestil gebaut, ist jedoch seither sowohl innen als auch außen
mehrmals umgebaut worden.
Das Schloß bildet heute ein geschlossenes Viereck, dessen Flügel
zu verschiedenen Zeiten gebaut wurden. Der jetzige südöstliche
Flügel mit der Einfahrt scheint am ältesten zu sein. Dessen
Grundriß stimmt nämlich mit den massiven Steinhäusern
des Mittelalters überein, wie zum Beispiel Glimmingehus. Die anderen
drei Flügel wurden kurz danach gebaut. Zu diesem Schlußsatz
kann man unter anderem durch Studium der Bautechnik und des verwendeten
Materials kommen.
Svaneholm hat ansonsten nicht viele der typischen Ornamente der Renaissance.
Die einzigen Ausschmückungen sind die Treppengiebel, sowie der schmale
weiße Mauernfries, der um die Außenseite des Schlosses verläuft.
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| Das
Schloß, errichtet in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts, ist
eine erstklassige Sehenswürdigkeit. |
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Interieur
Der Keller besteht aus einem länglichen Raum, wo die Garnison des
Schlosses stationiert war. Im Erdgeschoss ist der Rittersaal für
die Edelmänner, im ersten Geschoss der Burgsaal ("der Saal der
Adelsdamen") wo sich die Damen trafen. Auf dem Speicher gab es Schußluken
zur weitreichenden Verteidigung und Luken zur Verteidigung gegen Sturmangriffe.
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Umbauten
Fast
alle schonischen Schlösser und Herrenhäuser sind unter verschiedenen
Zeiten für Veränderungen ausgesetzt worden. Svaneholm ist keine
Ausnahme.
Am Ende des 17. Jahrhunderts gehörte das Gut einem Edelmann namens
Gyllenstierna (1653-1705). Gyllenstierna war ein weitgereister Mann, der
während seiner Aufenthalte in Italien sehr von der italienischen
Barockarchitektur beeindruckt war. Um 1694 herum fing er mit einem Umbau
an, der Svaneholm diesen Stil verleihen sollte.
Das Resultat ergab den jetzigen südöstlichen Flügel, der
mit zwei Blindgeschossen erweitert wurde. Außerdem bekamen alle
Flügel neue, symmetrisch platzierte Fenster.
Gyllenstierna beabsichtigte, die übrigen Flügel in derselben
Weise zu verändern, aber die Arbeiten wurden durch seinen plötzlichen
Tod abgebrochen.
Bei diesem Umbau wurden auch einige Veränderungen im Interieur vorgenommen.
Die Treppenhäuser, die vorher auf der Außenseite waren, wurden
abgerissen und durch Treppenhäuser in der Mitte des nordwestlichen
und südöstlichen Flügels ersetzt.
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Veränderungen
während des 19. Jahrhunderts
Die
Veränderungen, die von späteren Generationen am Schloß
Svaneholm vorgenommen wurden, waren nicht besonders umfassend. Erwähnenswert
ist doch die Tatsache, daß Rutger Macklean, der Besitzer des Schlosses
am Anfang des 19. Jahrhunderts, die Wallgräben hat füllen lassen,
so daß das frühere Burginselchen eine feste Landverbindung
bekam. Weiter ließ Macklean einen Park in englischem Stil anlegen.
Der jetzige Park ist ursprünglich von Carl Hallenborg im romantischen
Stil angelegt worden. Die geschah während der 1840er Jahre. In der
späteren Hälfte des 19. Jahrhunderts Eingriffe, die zwar zeitgemäß
waren, aber gegen den allgemeinen Charakter des Schlosses verstießen.
Unter anderem baute man eine Terrasse und versah die Vorderseite des südwestlichen
Flügels mit sogenannten französischen Fenstern. Diese Unregelmäßigkeiten
verschwanden jedoch am Anfang des 20. Jahrhunderts. Während einer
Reparation 1876 entdeckte man im großen Festsaal unter der jetzigen
Decke eine noch ältere Decke mit Balken und einem dazwischenliegenden
Gewölbe. Gemäß der Beschreibungen war das Gewölbe
mit einem Muster aus Früchten und Blätterranken bemalt. Leider
konnte diese Decke nicht restauriert werden.
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Der letzte
Umbau
Der
letzte private Schlossbesitzer, Graf Carl Augustin Ehrensvärd, ließ
während der Jahre 1933-34 eine ausführliche aber pietätvolle
Restauration vornehmen. Einige Modernitäten wurden eingeführt.
Zum Beispiel wurde im ersten und zweiten Geschoss Zentralheizung eingebaut.
Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten wurde vieles, was im Laufe der Jahre
verwahrlost war, wiederhergestellt. So zum Beispiel restaurierte man viele
Wand, -Borten -und Friesenmalereien, die es seit dem 19. Jahrhundert in
einigen Zimmern gab. Kurze Zeit nach diesen Umbauten und Restaurationen
starb Graf Ehrensvärd und nach ihm wurde Schloß Svaneholm Museum.
(Der obige Text stammt aus der Schrift Svaneholms Slott" von
Eric Mårtensson, ISBN 91-630-8507-0)
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| Övrig
litteratur kring Svaneholm |
| H.
Joachim Bech-Friis: Svaneholms slotts historia, Wemmenhögs härads
fornminnes- och hembygdsförening 1:2. Skurup 1939. Andra upplagan 1964. |
| Henry
Christensson: Ett besök på Svaneholm. Kapitel ur: Svaneholm,
Årsskrift 1985 utgiven av Wemmenhögs härads fornminnes-
och hembygdsförening. Skurup 1985. |
| August
Hahr: Svaneholm. Kapitel ur samlingsverket Svenska slott och herresäten
vid 1900-talets början. Del 1: Skåne. Sthlm 1909. |
| August
Hahr: Skånska borgar i uppmätningsritningar. Sthlm 1914
- 1922. |
| Gert-Åke
Johansson och Eric Mårtensson: /red/: Enskiftet i Sverige 200 år.
Svaneholms slott 26-27 maj 1985 |
| Göran
Johnsson: Svaneholms slotts park och trädgårdar - nu, förr
och i framtiden. Kapitel ur: Svaneholm, Årsskrift 1990 utgiven
av Wemmenhögs härads fornminnes- och hembygdsförening. Skurup
1990. |
| Sven
T. Kjellberg: Svaneholm. Kapitel ut samlingsverket Slott och herresäten
i Sverige. Skåne. Band II: Malmöhus län, södra
delen. Malmö 1966. |
| Gustaf
Ljunggren: Svaneholm. Kapitel ur Skånska Herregårdar.
Lund 1852-1863. |
| Rutger
Macklean: Lärobok i landtbruket för Skurups socken. Lund
1945. Nytryck 1985 med inledning av Eric Mårtensson: Rutger Macklean
1742 - 1816. |
| Eric
Mårtensson: Rutger Macklean - Om den stora jordrevolutionen och
den nya skolan. Kapitel ur Svaneholm i årsskrift1997. Se sidan
16! |
| Eric
Mårtensson: Svaneholms slott. Kort kulturhistorisk vägledning.
Skurup 1966. Elfte upplagan 1999. - Svaneholm castle. A short historical
guide. Fjärde upplagan 1990 - Schloss Svaneholm. Ein kurzgefasster
historischer Wegweiser, 1994. |
| Eric
Mårtensson: Vandring kring Svaneholm. Kapitel ur: Sommarhälsning
till Skurups och hassle-Bösarps församlingar 1986. Särtryck
1987. |
| Nils
Olsson: Svaneholms slott med Wemmenhögs härads fornminnes-
och hembygdsförenings samlingar. Skurup 1950. |
| Pär
Axel Olsson: Skånska herreborgar. Ur synpunkten av de fortifikatoriska
anordningarnas betydelse för arkitekturen. Lund 1922. |
| H.
H von Schwerin: Skånska herrgårdar under svensk tid.
En konsthistorisk undersökning av den skånska herrgårdarkitekturens
utveckling efter provinsens övergång till Sverige och fram till
det nittonde seklets inbrott. Lund 1935. (2 000 numrerade exemplar såldes
till förmån för Svaneholms slott). |
| H.
H von Schwerin: Några blad ur Svaneholms historia. Kapitel
ur Skånes Hembygdsförbunds årsbok 1938. Lund 1938. |
| Gunnar
Wallin (utg.): Axel Gyllenstiernas Svaneholm Anno 1706. Skurup 1959. |
| Bror-Magnus
Vifot: Wemmenhögs härads fornminnes- och hembygdsförening.
Vägledning/ till Svaneholms slotts museum/. Skurup 1935. |
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